Who’s there besides foul weather?

Who’s there bes
ides foul weather?

von William Shakespeare / in der Übersetzung von Erich Fried / Regie Henry Schlage / Thomas Bernhard Institut – Universität Mozarteum, Salzburg

Regie

Henry Schlage

 

Ausstattung

Emilie Wünsch

 

Musik

Nicolas Speda


Mit

Theo Thun (Edgar)

Tanja Radovanović und Danylo Dmytrenko (Narren)

Markus Degenfeld (Gloster)

Lenz Farkas (Lear)

Kevin Hummel (Regie Double)

Henry Schlage (Regie König)

„Die schlechte Nachricht ist, du fällst aus einem Flugzeug. Die gute ist, es gibt keinen Boden.“

 

Es war einmal ein Königreich. Der Garten ist verwelkt, Krieg liegt in der Luft, von den Kronen blättert das Gold. Die Figuren Lears stolpern, ausgerüstet mit Werner Herzog und buddhistischen Fabeln, über die Heide, die ihre Welt geworden ist. Sie haben verloren, was sie als sicher geglaubt haben. Selbstbild, Machtstellung, Glaubenssätze. Je mehr sie sich festhalten, desto mehr bluten ihre Hände. Aber im Untergang blitzen das Mitgefühl und die Freiheit der Narren auf, die uns tiefer in die Lust des heiligen Unsinns locken wollen. Ist die Heide Hölle oder Utopie? Politisches System oder Geisteszustand?

 

Henry Schlage *1994 in Hamburg, studierte zunächst Literaturwissenschaft und Philosophie an der FU Berlin. Während des Studiums spielte, schrieb und inszenierte er im Rahmen des NIE-Kollektivs. 2021 begann er das  Regiestudium am Mozarteum Salzburg. Sein buddhistischer Hintergrund fließt in seine Theaterarbeit ein, in der ihm eine Mischung aus assoziativen Bildern und präziser Textarbeit wichtig ist. Er interessiert sich für das politische Potenzial der Melancholie.

 

Dauer 60 Minuten

29. Mai 2025, 15 Uhr, Theaterakademie Hamburg, Wiesendamm 26

i. A. Publikumsgespräch

 

Regiearbeit WS 24/25


Aufführungsrechte Felix Bloch Erben Verlag GmbH

© Paulo Jamil Sieweck© Paulo Jamil Sieweck© Paulo Jamil Sieweck© Paulo Jamil Sieweck© Paulo Jamil Sieweck© Paulo Jamil Sieweck© Paulo Jamil Sieweck