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ie Jahre

Jette Steckel
Florian Lösche
Pauline Hüners
Anna Bauer
Zaza Rusadze
Dominika Knapik
Julia Lochte
Barbara Nüsse
Maja Schöne
Cathérine Seifert
André Szymanski
Rosa Thormeyer
Sebastian Zimmler
Jirka Zett
Anna Blomeier
Sandra Flubacher
Marina Galic
Bernd Grawert
Julian Greis
Lisa Hagmeister
Franziska Hartmann
Johannes Hegemann
Pascal Houdus
Nils Kahnwald
Maike Knirsch
Felix Knopp
Anna Maria Köllner
Mirco Kreibich
Oliver Mallison
Björn Meyer
Thomas Niehaus
Tim Porath
Christiane von Poelnitz
Pauline Rénevier
Falk Rockstroh
Toini Ruhnke
Gabriela Maria Schmeide
Steffen Siegmund
Lisa-Maria Sommerfeld
Oda Thormeyer
Tilo Werner
„Etwas von der Zeit retten, in der man nie wieder sein wird.“ Annie Ernaux
Anhand von Fotografien und Filmaufnahmen, Erinnerungen und Aufzeichnungen, von Wörtern, Witzen, Redensarten und Werbe-Slogans, Melodien, Moden und Möbeln, von Gerüchen und Gegenständen vergegenwärtigt Annie Ernaux die Jahre, die vergangen sind. Und dabei schreibt sie ihr Leben – unser Leben, das Leben – in eine völlig neuartige Erzählform ein, in eine Art kollektive Autobiographie.
Ihre Erfahrungen verzahnt sie mit dem kollektiven Gedächtnis und der Summe der Prägungen ihrer Generation. Prägungen, die, obgleich radikal subjektiv, vielleicht gerade deshalb universell sind. Von der Kindheit in der Nachkriegszeit, dem Milieuwechsel aus der ärmlichen Provinz in die großstädtische intellektuelle Mittelschicht, über den von Rückschlägen gekennzeichneten Kampf für Emanzipation und Selbstbestimmung, Familiengründung, den Aufbruch der 68er, die Ankunft in der Konsumgesellschaft – immer wieder sind die politischen Entwicklungen, Ereignisse und Krisen mit den persönlichen verwoben – bis in das beginnende 21. Jahrhundert. Annie Ernaux ist dabei alles andere als eine Bescheidwisserin. Sie bleibt immer eine Suchende im großen Kontext des gesellschaftlichen Wandels. Und findet einen Weg, das Vergehen der Zeit zu vergegenwärtigen, als einen vielstimmigen Zeit-Fluss, der uns mitreißt.
Annie Ernaux, geboren 1940, bezeichnet sich als „Ethnologin ihrer selbst“. Sie ist eine der bedeutendsten französischsprachigen Schriftstellerinnen der Gegenwart, ihre zwanzig Romane sind von Kritik und Publikum gleichermaßen gefeiert worden. 2022 erhielt sie den Nobelpreis für Literatur.
Die Regisseurin Jette Steckel, die über die Jahre mit siebzehn Inszenierungen das Thalia entscheidend geprägt hat, bringt „Die Jahre“ zum Abschluss mit großem Ensemble auf die Bühne.
Dauer: 2:20h, ohne Pause
Premiere 17. Mai 2025, Thalia Theater
Am 5. Juli feiern wir nach der letzten Vorstellung gemeinsam mit der Marching Band MEN IN BLECH rund ums Haus. Ab 18:00 Uhr verwöhnt Sie der FoodTruck Casita Oaxaca mit Mexican Food – vor und nach der Vorstellung. Feiern Sie mit uns das Thalia!
„Es ist die letzte Premiere der Intendanz Joachim Lux. Und was ist das für ein Finale! Eine Feier des Lebens, des Theaters, des Abschieds und der Erinnerung. “ - Annette Stiekele, Hamburger Abendblatt, 19. Mai 2025
„Dieser Abend feiert die Erinnerungen, die Bilder, die Schauspielerinnen und Schauspieler, die fantastisch begleitet werden von der Band um Arne Bischoff.“ - Katja Weise, NDR Kultur, 18. Mai 2025
„Regisseurin Steckel versteht es wie eh und je, viele unterschiedliche Bühnensituationen zu schaffen, die bildgewaltig, frisch und – ja! – erinnerungswürdig sind. Souverän, effektvoll eingesetzt und sehr präsent spielt die Liveband in der Bühnenmitte. Das ist ganz großes Kino, nein: riesiges Theater! Eine herausragende Inszenierung und ein würdiger Abschied für viele Ensemblemitglieder.“ - Heiko Kammerhoff, Hamburger Morgenpost Online, 19. Mai 2025























